Bewusste KörperPoesie

Bewusste KörperPoesie hat sich aus dem Kappert-Training entwickelt und schenkt dir in Verbindung mit der liebevollen Achtsamkeitspraxis eine bewegende und versöhnliche Einsicht in deinen Tanz des Lebens. Aktuelle Termine hier KLICK.

"Kappert Training inszeniert grundlegende menschliche Themen durch den Körper mit Musik und Bewegung.
Das ermöglicht eine wesentliche persönliche Entwicklung zum Selbst ohne Therapie und einen ernsthaften künstlerischen, (kreativen) Prozess.

Dabei werden sowohl tänzerische Themen und Techniken, wie
Fluss / Harmonie
Impuls / Aggression
Raum / Klarheit
Polyrhythmik / Emanzipation
Dynamik / Emotion,

als auch körpertherapeutische Techniken, wie
Führen - Geführt werden / Dominanz/Anpassung
Geben und Nehmen / Gerechtigkeit
Verwurzelung – Bodenkontakt / Kontinuität/Unabhängigkeit
benutzt.

Der Ansatz verbindet Tanztechnik, Empfindungsschulung und Traumarbeit. Dabei ist der Unterricht herausfordernd, der Umgang aber fundamental nicht bewertend. Im Austausch werden persönliche Projektionen deutlich und ermöglichen echtes persönliches Wachstum."

Zitat Dr. Detlef Kappert, tanzimprovisation.de, verlagfürästhetischebildung.de

Auf dem Fundament der buddhistischen Achtsamkeitspraxis (Einsichtsmeditation/Vipassana) gestalten wir mit ausgewählten Elementen des Kappert-Trainings in Kombination mit Sitara-Yoga die Bewusste KörperPoesie: Im geschützten Raum einer wohlwollenden Gruppe kann sich der Prozess von Selbsterkenntnis, Selbstausdruck, Selbstheilung und Wachstum entfalten. Bewusste KörperPoesie verbindet Feingefühl und Ausdruck: Du spürst achtsam und bewusst über dein Körper-Geist-Gefühl in bedeutsame Lebensthemen hinein. Die Gegensätze deines Lebens in unserer dualistischen Welt werden so inszeniert, dass du zwischen deinen persönlichen Herausforderungen immer wieder in deine innere Mitte zurück pendeln kannst. Einfühlsam unterstützen wir dich, mit liebevollem Feingefühl nach innen zu spüren, deine inneren Welten zu erkunden und mutig, spielerisch, tänzerisch, authentisch und rücksichtsvoll zugleich all das auszudrücken, was du in dir findest. Wunderbare Einzel-, Partner- und Gruppenübungen aus Tanzimprovisation, Tanztheater, Massagetechniken, Bewusstseinsarbeit und mehr fließen heilsam zusammen. Neues entsteht und du darfst es geschehen lassen.

Bewegungserfahrung ist günstig. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Bewusste KörperPoesie ist für psychisch normal belastbare Menschen geeignet.


AKTUELLE UND VERGANGENE THEMEN


3. TRIMESTER 2018:  BUDDHAS KOBOLDE UND KÖNIGINNEN ALS LEBENSTANZ / Aktuelle Termine hier KLICK.
Im September startet das 3. Trimester Bewusste KörperPoesie und an insgesamt vier Sonntagen hast du die Möglichkeit deine inneren Kobolde (geistige Hindernisse der inneren Befreiung) zu vertanzen und dabei immer wieder mit Hilfe der Königinnen (Erleuchtungsglieder) Buddhas Weg der Mitte für dich zu finden und die Kobolde zu überwinden oder zu besänftigen. Den ganzen Vortrag, den du in Auszügen in dem Trimester erleben kannst, findest du auf Adriaan van Wagensvelds Buddhayoga Website hier KLICK – er hat mir auch das schöne Bild von den Kobolden und den Königinnen auf deiner Geistbühne vermittelt. Wir starten mit den Kobolden der Rastlosigkeit (Gewissensunruhe) und der Trägheit (Dumpfheit), erleben an dem zweiten Sonntag die Kobolde des Haben oder Erleben Wollens (Sinnesbegierden) und des Loswerden Wollens (Übelwollens) und am dritten Sonntag den Kobold des Zweifels (Verstehen Wollen). In jeder Einheit leiten uns die Königinnen wieder zum Weg der Mitte zurück und am vierten Sonntag widmen wir uns ganz den 7 Königinnen: Achtsamkeit, Wirklichkeitsergründung, Energier, Verzückung, Ge-Stilltheit, Konzentration und Gleichmut.

2. TRIMESTER 2018: SELBSTENTFALTUNG IM MITEINANDER /
Aktuelle Termine hier KLICK.
Diese faszinierende Arbeit ermöglicht dir, mit Feingefühl in dich hinein zu spüren und dich in einer nicht bewertenden, sondern liebevoll annehmenden Gruppe im freien Tanz, in Bewegungsübungen mit Musik, im Tanztheater und im achtsamen Austausch auszudrücken. Leicht zu erlernende Massagetechniken unterstützen dich, zu entspannen und dich wohlzufühlen. Dein Herz kann sich langsam auch für alte Verletzungen öffnen, die sich erst ans Licht wagen müssen, um im liebevollen Mitgefühl heilen zu können. So genießt du abwechselnd deine freudvollen Komfortzonen oder du wächst mit deinen persönlichen Herausforderungen. Mehr und mehr lernst du, authentisch und rücksichtsvoll zugleich zu sein für deine individuelle Selbstentfaltung im Miteinander – dem Thema des 2. Trimesters 2018. Im ersten Workshop (Feingefühl und Ausdruck entfalten) unterstützen dich die Übungen und die freien Tänze darin, dein Feingefühl und deinen tänzerischen und sprachlichen Ausdruck achtsam und liebevoll zu entfalten. In der zweiten Einheit (Selbstfürsorge und Fremdfürsorge ausbalancieren) kannst du üben ganz bei dir zu bleiben, auch wenn du dich um andere kümmerst. Ein "Nein" tanzen gehört genauso dazu, wie die Tanztechnik Drehung, um nach dem Tanz zu reflektieren: Drehe ich mich mehr um mich oder mehr um andere in meinem Leben? In der dritten Einheit (TanzeFein, langsam und fließend) kannst du einen paradiesisch anmutenden Raum der wohlwollenden und harmonischen Langsamkeit erleben - vielleicht vergleichbar mit dem Elbenland in dem Film Herr der Ringe. Einfach nur in Frieden sein und dich, die Musik und die Gruppe genießen. Wohlfühzone pur. In der vierten und fünften Einheit (Nachgiebig und Widerspenstig sein - Fließend und Impulsiv sein) kannst du mit den Tanztechniken und Lebensthemen Fluss und Impuls / Harmonie und Aggression / Dominanz und Anpassung spielerisch ausprobieren, wo du noch Luft nach oben hast im Miteinander mit anderen Menschen: Komfortzone und persönliche Herausforderung wechseln sich ab - spannenderweise ist das bei jedem Einzelnen vollkommen unterschiedlich was als angenehm und was als unangenehm empfunden wird. Im sechsten und siebten Workshop (Struktur und Freiheit erleben - Verbundenheit und Freiheit ermöglichen) kannst du dich darin üben, das Machen und das Geschehen lassen im Miteinander in einen kunstvollen Fluss zu bringen. Oben, unten, rechts und links im Körper und im Gehirn werden durch faszinierende Bewegungstechniken aus dem Kappert-Training verbunden - achtsam sein und sich gleichzeitig dem Fluss des Lebens und deinesTanzes hingeben - das führt zu wahrer Lebenskunst im Miteinander im Alltag. Geschicktes Handeln einüben in kurzen aber pfiffigen Tanztechniken als Strukturelemente, die im Anschluss deinem Handlungsspielraum auf der Tanzfläche und in deinem Leben mehr Freiheit schenken. Um im Sinnbild der Liebe zu sprechen: Wahre Liebe ist die größte Bindung und die größte Freiheit zugleich. In den Tagesworkshops runden innere Bilder aus der Traumarbeit das jeweilige Thema ab und ermöglichen so eine Versöhnung mit deinem Unbewussten.

2,5 h Workshop: MEIN UMGANG MIT MACHEN UND GESCHEHEN LASSEN
Persönlichkeitsentfaltung durch Bewusste KörperPoesie: Buddhayoga, Tanz, Massage, Selbstreflexion und achtsamer Austausch verbinden sich zu einem heilsamen Gesamtkunstwerk. Unser Alltag wird von uns oft als stressig empfunden, weil wir uns in einem angespannten Autopiloten des Machens, des Wollens und der Kontrolle befinden. Die Komponente des Geschehen lassens, des Zulassens, des weichen Nachgebens haben wir in dieses Hamsterrad des funktionieren müssens nicht integriert. Um aus diesem unheilsamen, krank machenden Autopiloten auszusteigen gibt es zwei Wege, und wir üben beides: Zuerst geben wir uns die Erlaubnis mit der fließenden Erdberührung des Buddhayoga bei Atmung-Körper-Spüren ganz im Hier und Jetzt anzukommen. Danach üben wir polyrhythmisch zu tanzen, d. h. die Arme haben einen anderen Rhythmus, eine andere Bewegungsqualtiät, als die Beine. Durch dieses Element der produktiven Verunsicherung kann eine Versöhnung von Machen und Geschehen lassen in mir selbst stattfinden, zwischen rechter und linker Gehirnhälfte und oben und unten im Körper. Durch eine Abschließende Lösungsübung aus der Körperarbeit kann sich all das Erlebte im Unbewussten heilsam zusammenfügen, wir sind noch mehr im Loslassen angekommen und können uns im abschließenden freien Tanz vielleicht ganz anders bewegen als wir es gewohnt sind. Meine persönlichen Bewegungsklischees, mein kleines Privatgefängnis, das im Autopilot meinen Tanzstil und meine Alltagsbewegungen prägt, kann sich auflösen und eine neue Eleganz meiner Bewegungen kann entstehen. Du bist herzlich willkommen!

5,5 h Workshop: MEIN UMGANG MIT GEBEN UND EMPFANGEN
Bewusste KörperPoesie ist Persönlichkeitsentwicklung für Körper, Geist und Seele. In diesem Workshop bekommst du einen tiefen Einblick in deinen persönlichen Tanz des Lebens durch körpersymbolische Übungen, spezielle herzöffnende Massagetechniken, Tanzimprovisationen, Tanztheater und zum Abschluss ein inneres Bild, das dir einen Blick auf dein Unbewusstes zeigt. Im Vertrauen auf deine Selbstheilungskräfte und durch liebevolles Annehmen von dem was ist, kann sich in dir auf geistiger, emotionaler und körperlicher Ebene ein heilsamer Bewusstwerdungsprozess entfalten. Empfinde ich den Fluss von Geben und Empfangen in meinem Leben als gerecht und in Balance? Habe ich das Vertrauen, dass ich an einer Stelle gebe und an anderer Stelle etwas bekomme und dass das so schon in Ordnung ist? Oder habe ich die Empfindung, dass ich mehr gebe, als ich zurück bekomme und fühle ich mich oft ausgenutzt? Bin ich vielleicht durch frühere Enttäuschungen heutzutage "von Schlage nimm", um gut für mich zu sorgen? Bekomme ich vielleicht von anderen Gaben und Geschenke, die ich gar nicht haben will? Gebe und empfange ich von Herzen, oder kann ich einfach schlecht Nein sagen?

2,5 h Workshop: MEIN UMGANG MIT LEICHTIGKEIT UND SCHWERE

Verbindest du Leichtigkeit mit einem angenehmen Gefühl und Schwere mit einem negativen Gefühl? Dann erlebe und erspüre und erinnere in unserem Workshop die verschiedenen Aspekte von Leichtigkeit und Schwere. Erspüre wie es sich anfühlt, wenn du dich im Raum der Schwere aufhälst ... Kannst du auftanken? ... Belastung abgeben und loslassen? ... Gewicht abgeben? .... Dich tragen lassen? .... Dich auffangen lassen? Ist Schwere nur unangenehm oder auch angenehm? Und wenn du eine schwere Last getragen hast, wie fühlt es sich an, einen Sprung in die Leichtigkeit zu wagen? ... Wenn dich jemand unterstützt ... und auch alleine? ... Und wie fühlst sich der Raum dazwischen an ... der Raum in dem du zwischen der alten schweren Welt und der neuen leichten Welt hin und herpendelst? .... Wieviel Zeit brauchst du für die Veränderung? Und wie fühlt sich die Leichtigkeit an? Möchtest du immer dort bleiben? Ist die Leichtigkeit nur angenehm auf Dauer? Schenke dir die Zeit all das in dir liebevoll anzuschauen in unserer bewegenden und tänzerischen Einsichtsmediation in Verbindung mit dem Kappert-Training.

5,5 h Workshop: MEIN UMGANG MIT ZEIT UND DYNAMIK
Wie bin ich? Bin ich eher schnell oder langsam? Bin ich eher plötzlich oder allmählich? Eher massiv oder leicht? Eher gradlinig oder spiralig? Kann ich auch anders? Ist das situativ unterschiedlich? Möchte ich meinen Bewegungsspielraum erweitern? Oder möchte ich, dass alles so bleibt wie es ist? In einem liebevoll geschützten Raum kannst du auch deine unbekannten Seiten kennenlernen und frei entscheiden, ob du dich verändern möchtest oder nicht. Etwas langsam und allmählich zu tun wird meist mit Friedlichkeit, Sanftheit und Achtsamkeit verbunden. Etwas schnell und plötzlich zu tun wird meist mit Angriffen verbunden. Aber es ist nicht alles so wie es auf den ersten Blick scheint: Wenn ich einen Frosch im Topf langsam, sanft und allmählich erhitzen würde, könnte er nicht wahrnehmen, dass er in Lebensgefahr ist. Und ein schneller, plötzlicher, massiver Impuls kann ein Zeichen von unbekümmerter liebevoller Lebensfreude sein. Der Einsatz von Energie in einer bestimmten Zeit im Raum - die Dynamik - wird als typisch für das Temperament eines Menschen angesehen. Mein Denken, mein mich im Raum bewegen, mein Tanz, mein Verhalten im Alltag .... alles ist auf energetischer Ebene untrennbar miteinander verbunden. In diesem Workshop kannst du tiefer in dich hineinspüren und dich punktuell mit einem Übungspartner achtsam über dein Erleben austauschen. Du darfst immer wieder sanft und liebevoll aus dem Autopiloten aussteigen und so mehr und mehr deine innere Freiheit entfalten: So kannst du im Anschluss an unsere Workshops mehr die Anteile in dir ausleben, die dein Leben bereichern und die Anteile, die dich in deinem persönlichen Privatgefängnis festhalten immer wieder besänftigen oder überwinden, so dass deine Gefängnismauern sich in deiner eigenen Entwicklungszeit auflösen können. So kann vielleicht eine Portion sanftmütiger Langsamkeit den Choleriker aus seinem Wutgefängnis befreien, während der Phlegmatiker die Befreiung in einem plötzlichen Ausbruch erfahren kann. Es wird spannend am Sonntag! Du bist herzlich willkommen neugierig und liebevoll deinen Tanz des Lebens zu entfalten!

5,5 h Workshop: MEIN UMGANG MIT HARMONIE UND SPANNUNG
Nach der energetisierenden Anfangsmassage, die dich in deinem Körper ankommen lässt, erlebst du Im ersten Teil des Workshops spannende Momente. Kann ich impulsiv und schnell agieren? Wie verhalte ich mich, wenn ich etwas haben oder erleben will und mein Gegenüber will aber partout etwas anderes? Mit einem einzigen Wort, Gestik und Mimik kannst du dich spiererisch ausprobieren: Kann ich mein Gegenüber beeinflussen und meine Bedürfnisse ausdrücken? Macht mir das Spaß oder habe ich beim Ausdrücken meiner Bedürfnisse viel Luft nach oben? Wie erlebe ich die erst spielerische und später auch tänzerische Konfrontation? Gleite ich mit meinem Gegenüber schnell ich die Harmonie? Was gefällt mir besser? Harmonie oder Spannung? Im zweiten Teil des Workshops unterstützt dich dein Gegenüber in eine tiefere harmonische Verbindung mit deinem Körper zu kommen. Spezielle leichte Massagebehandlungen aus der Körpersymbolik in Verbindung mit freien Tänzen und einem abschließenden inneren Bild lassen den Workshop sanft und liebevoll ausklingen. Und wenn du magst, können wir noch miteinader teilen, was dein Unterbewusstsein dir in deinem inneren Bild mitgeteilt hat.

2,5 h Workshop: MEIN UMGANG MIT PRÄSENZ IM RAUM
In diesem grundlegenden Basisworkshop wird ausnahmsweise nicht frei getanzt, sondern wir üben insbesondere das Gehen im Raum mit ergänzenden Bewegungsübungen für Achtsamkeit, Klarheit und Dynamik. Somit ist es ein idealer Einstieg, wenn du in der freien Tanzimprovisation noch unerfahren bist. Ist meine Aufmerksamkeit mehr in meinem inneren Raum oder nehme ich stärker den äußeren Raum wahr? Bin ich mehr bei mir oder mehr bei den anderen? Oder bin ich mit meiner Wahrnehmung zugleich fest in mir verankert und habe die Anderen genauso in meinem Spürfeld? Kenne ich das aus meinem Leben: Bin ich eher bei mir und bin direkt, gehe klar meinen eigenen Weg und lasse mich gerne auf Konfrontationen ein? Oder habe ich die anderen immer mehr Blick und bin sehr rücksichtsvoll, indirekt und weiche Konfrontationen lieber aus? Kann ich vielleicht sogar beides geschickt kombinieren? Habe ich intuitiv das richtige Gespür, was gerade in dieser Situation ansteht? Das ist Präsenz! Genau das üben wir immer bei der Bewussten KörperPoesie: Vollkommen gegenwärtig bei mir UND bei den Anderen sein. Intuitiv das richtige Gespür haben, um zum rechten Zeitpunkt zu tun was ansteht. Das Fundament ist, meine Aufmerksamkeit im Innern zu verankern: Atem-Körper-Spüren. Bin ich entspannt oder angespannt? Entspannung erlauben. Mein Umfeld im Raum wahrnehmen und angemessen reagieren. In spielerischen Übungen kannst du dich ausprobieren.

2,5 h Workshop: FÜHREN UND FOLGEN & VEREINIGUNG UND TRENNUNG
Bewusste KörperPoesie schenkt dir einen tiefen und bewegenden Einblick in deinen Tanz des Lebens: Wie bin ich? Bin ich feinfühlig genug, um mich führen zu lassen? Bin ich klar genug, um andere zu führen? Wie fühlt sich das an, wenn ich mich in das Gehen eines anderen Menschen hineinfühle und so gehe wie er oder sie? Welche Kraft führt uns zwei, wenn jeder dem anderen folgt und keiner führt? Habe ich diese höhere Führung schon einmal erlebt, wenn zwei Menschen in Verbindung gehen und sich wahrhaftig darauf einlassen nur noch zu folgen? Oder habe ich lieber die Zügel in der Hand und fällt es mir schwer auch einmal die Führung abzugeben? Fühle ich mich eingeschränkt in Verbindung mit jemand anderen, weil ich mich einschränken muss oder ist es eine Bereicherung, weil ich neue Nähe und neue Impulse bekomme? Empfinde ich das Auseinandergehen nach der Verbundenheit als willkommene Freiheit oder vermisse ich schnell die Geborgenheit? Kann ich mich von meinem Partner trennen und etwas alleine für mich machen und darauf vertrauen, dass ich danach wieder willkommen bin? In einem geschützten Raum kannst du dich spielerisch und tänzerisch ausprobieren als Übung für dein Leben! Du kannst liebevoll erkennen, wie du wirklich bist und in deinem eigenen Tempo wachsen, wenn du das möchtest.

5,5 h Workshop: DIE VERSÖHNUNG ZWISCHEN MACHEN UND GESCHEHEN LASSEN
Unser Alltag wird von uns oft als stressig empfunden, weil wir im angespannten Autopiloten des Machens, des Wollens und der Kontrolle die Komponente des Geschehen lassens, des Zulassens, des weichen Nachgebens nicht integriert haben. Um polyrhythmisch zu tanzen, d. h. die Arme haben einen anderen Rhythmus, eine andere Bewegungsqualtiät, als die Beine, muss eine Versöhnung von Machen und Geschehen lassen in mir selbst stattfinden. Meine persönlichen Bewegungsklischees, mein kleines Privatgefängnis, das im Autopilot meinen Tanzstil und meine Alltagsbewegungen prägt, kann sich auflösen. Wunderbare Übungen aus Buddhayoga, Tanz, Massage und Bewusstseinsarbeit verbinden sich zu einem heilsamen Gesamtkunstwerk. Keine tänzerischen Vorkenntnisse notwendig. Du bist herzlich willkommen!

2,4 h Workshop: PRÄSENZ IN DER BEGEGNUNG MIT MIR UND MIT ANDEREN
Spüre ich meinen Körper, meine Muskeln, meine Gelenke, meine innere Anspannung oder laufe ich meist im Autopiloten? Spüre ich, ob ich bei Begegnungen mit anderen entspannt oder angespannt bin … wenn ich ihnen auf die Füße schaue …. oder in die Augen? Wie fühle ich mich, wenn ich jemanden begrüße, dieser mich aber nicht zurück grüßt? Macht mich das ärgerlich oder traurig oder nehme ich es nicht persönlich, weil ich vermute, dass andere mich nicht gesehen hat. Erinnere ich mich an frühere schmerzhafte Erfahrungen? Habe ich schon einmal mit geschlossenen Augen zur Musik getanzt, während ein Schutzengel darauf aufpasst, dass mir nichts geschieht? Kenne ich das Gefühl, mich wohlzufühlen in meinem Körper? Kenne ich das Gefühl mit meinem Leben und meinem Gegenüber im Fluss zu sein?

5,5 h Workshop: UMGANG MIT STÖRUNGEN ALS LEBENSKUNST
Wie bin ich: Bin ich eher impulsiv und teile ich meiner Umwelt unverblümt und sofort mit, wenn eine Störung ärgerlicherweise meinen Lebensplan durchkreuzt hat? Oder fühle ich mich stets verbunden mit den Anderen und nehme sogar mehr Rücksicht auf andere als auf mich selbst? Mache ich schnell die Schotten dicht, wenn ich mich gestört fühle und ziehe mich in mich selbst zurück? Fühle ich mich eher fremdbestimmt oder eher selbstbestimmt? Bin ich im Autopiloten eher nachgiebig oder eher widerspenstig? Kenne ich das Gefühl elegant und flexibel mit Störungen umzugehen? Habe ich ein sicheres inneres Gefühl für das rechte Timing: Hier kann ich leichten Herzens nachgeben und dort kann ich kraftvoll dagegen gehen? In ausgewählten Tanztheater-Szenarien kannst du dich von alten Klischees befreien und Neues ausprobieren. Eine geführte Reise in deine inneren Räume unterstützt dich, das Erlebte heilsam in dein Unterbewusstsein einzubetten.

5,5 h Workshop Raum, Form, Klarheit und Timing
Raum, Form, Klarheit und Timing als Übung für dein Leben: Bin ich präsent und spüre ich meinen Körper oder bewege ich mich im Autopiloten und bin in Gedanken schon woanders? Bin ich eher schnell oder langsam? Gehe ich lieber auf klaren Linien oder schlängele ich mich lieber durch mein Leben? Bin ich eher direkt oder indirekt? Bin ich eher eigensinnig oder angepasst? Bin ich mehr bei mir oder mehr bei den anderen? Kann ich mich gut anpassen oder fühle ich mich schnell eingeschränkt in meiner Freiheit? Drücke ich mich gerne aus und zeige mich so wie ich bin oder halte ich mich lieber zurück um mich vor negativen Bewertungen der anderen zu schützen? Bin ich zur rechten Zeit am rechten Ort und tue das Richtige? Empfinde ich meine eigenen Grenzen als Bereicherung oder als Einschränkung? Oder fällt mir oft erst hinterher was Besseres ein? In tänzerischen und spielerischen Übungen begegnest du dir selbst und anderen in einem liebevollen und geschützten Raum. Über das Element der "Produktiven Verunsicherung" hast du die Freiheit, dich in ganz neuen Situationen auszuprobieren und kannst entscheiden: Ist das eine Bereicherung für mich oder kann ich darauf gut und gerne verzichten? In dieser wohlwollenden Freiheit wird Selbstheilung und Wachstum möglich.

2,5 h Workshop: WURZELN UND FLÜGEL in mir selbst wachsen lassen.
„Ich möchte meine Verbundenheit mit mir selbst und mit der Erde spüren. Ich möchte mich aktiv bewegen und auch passiv bewegt werden, so dass sich mein unterer Wurzelraum und mein oberer Flügelraum öffnen kann. Ich möchte meine Bodenhaftung festigen indem ich in einem spielerischen Miteinander meine Standfestigkeit testen lasse. Ich möchte spüren, wie sich das anfühlt, wenn ich über Ziehen und Drücken die Standfestigkeit meines Partners so liebevoll stärke, dass wir in einem harmonischen Miteinander und in Balance bleiben. Ich möchte Struktur und Rhythmus in meinen Beinen spüren, während meine Arme sich frei und fließend bewegen im Tanz, so dass ich meine Wurzeln und meine Flügel gleichzeitig spüre. Ich möchte mich ausgehend von meinen Wurzeln kriechend, krabbelnd, aufrichtend, schlendernd, hüpfend, majestätisch schreitend und tanzend zu meinen Flügeln hin erheben. Ich möchte die Zeit haben zu reflektieren, was ich gerade spüre und was ich erlebt habe … ob ich es kenne aus meinem Leben oder ob es neu für mich ist … ob das Erlebte eine Bereicherung für mich ist oder ob ich darauf gut und gerne verzichten kann."

5,5 h Workshop: WURZELN UND FLÜGEL in Verbindung mit anderen wachsen lassen.
"Ich möchte mich aktiv bewegen und auch passiv bewegt werden, so dass sich mein unterer Wurzelraum und mein oberer Flügelraum öffnen kann. Ich möchte meine Wurzelkraft und meine Flexibilität stärken, indem ich in einem spielerischen Miteinander den Umgang mit Störungen in meinen gewählten Weg integriere. Ich möchte Struktur und Rhythmus des Lebens in meinen Beinen spüren, während meine Arme sich frei und leicht bewegen im Tanz, so dass ich meine Wurzeln und meine Flügel gleichzeitig spüre. Ich möchte mich ausgehend von meinen Wurzeln kriechend, krabbelnd, aufrichtend, schlendernd, hüpfend, majestätisch schreitend und tanzend zu meinen Flügeln hin erheben. Ich möchte erleben, wie Verbundenheit und Nähe - sowohl mit mir als auch in der Begegnung mit meinem Gegenüber - mich nährt. Wenn ich aufgetankt habe, möchte ich mich hoch aufrichten, Weite in meinem Herzen spüren, meine Arme ausbreiten und frohgemut und frei in die Welt hinaus tanzen. Ich möchte fliegen und mich gleichzeitig getragen fühlen. Ich möchte wegfliegen, etwas von der Welt sehen und mich bei der Heimkehr willkommen fühlen. Ich möchte die Zeit haben zu reflektieren, was ich gerade spüre und was ich erlebt habe und ob das Erlebte eine Bereicherung für mich ist oder nicht.“

THEMENREIHE: MEINE GESICHTER VON MUT
„Wagemutig erlaube ich mir, alles in mir zu spüren und auszudrücken: Meine Sanftmut und meinen Unmut, meinen Leichtmut und meine Schwermut, meine Gleichmut und meinen Wankelmut, meine Demut und meinen Hochmut. Ich möchte mich in meiner Komfortzone ausruhen und dann mutig etwas Neues ausprobieren. Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann!"

Meine Gesichter von Mut: MEINE SANFTMUT UND MEIN UNMUT

„Ich möchte meine Sanftmut und meinen Unmut spielerisch und tänzerisch erspüren und ausdrücken. Ich möchte, dass fürsorglich, sanft und liebevoll mit mir umgegangen wird. Ich möchte auch mal missmutig sein dürfen und trotzdem liebgehabt werden. Ich möchte unmissverständlich Grenzen setzen. Ich möchte meinem Unmut Luft machen. Ich möchte sanfte, langsame, fließende und auch unmutige, schnelle, impulsive Bewegungen ausprobieren. Ich möchte achtsam nachspüren, wie sich diese unterschiedlichen Bewegungen und Inszenierungen auf meine Körperempfindungen auswirken. Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann.“

Meine Gesichter von Mut: MEIN LEICHTMUT UND MEINE SCHWERMUT
„Was fühle ich in meiner Schwermut und in meinem Leichtmut? Kann ich Kraft aus meiner Schwermut schöpfen, wenn ich mich der Schwere entspannt hingebe? Wie fühlt sich das an, wenn ich mich von einer schweren Last befreie, die ich mein Leben lang getragen habe? Wie erlebe ich den Wechsel von meiner Schwere in meine Leichtigkeit und wieder zurück? Wie fühle ich mich, wenn ich leicht, frei und unabhängig durch mein Leben tanze? Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann!“ Der Weisheitslehrer Thich Nhat Than sagt: "Ohne Schlamm kein Lotos." Entdecke die Gaben und die Herausforderungen von Schlamm und Lotos, von Schwere und Leichtigkeit.

Meine Gesichter von Mut: MEINE GLEICHMUT UND MEIN WANKELMUT
„Ich möchte anmutige, fließende, zentrierte Bewegungen genauso wie mutwillige, willkürliche, exzentrische Bewegungen spielerisch und tänzerisch ausprobieren. Ich möchte über mein Atem-Körper-Spüren immer wieder in meine Mitte zurückkehren und mir erlauben, mich zu entspannen. Ich möchte mich in einer Kippsituation vertrauensvoll an jemanden anlehnen. Ich möchte in die feineren Empfindungen in meinem Körper und in die unterschiedlichen Stimmungen in meinem Geist genauer hineinspüren. Ich möchte mit der Balance zwischen Machen und Geschehen lassen herumspielen. Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann!"

Meine Gesichter von Mut: MEINE DEMUT UND MEIN HOCHMUT
„Ich möchte würdevoll auftreten ohne hochmütig zu sein. Ich möchte Willenskraft und Durchhaltevermögen entwickeln, ohne mich und andere zu verletzen. Ich möchte klar, fest und bestimmt meine innere Stärke entfalten ohne eng, starr und blockiert zu sein. Ich möchte weich, flexibel und offen bleiben, ohne von meinen Gefühlen oder von anderen überwältigt zu werden. Ich möchte mich in Demut dem Fluss des Lebens hingeben, ohne mich gedemütigt zu fühlen. Ich möchte körperlich, spielerisch und tänzerisch meine Balance zwischen Machen und Geschehen lassen erleben. Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann!"