Bewusste KörperPoesie

Alle Termine 2018 findest du unter der Rubrik Workshops.

Bewusste KörperPoesie schenkt dir eine bewegende und tiefe Einsicht in deinen Tanz des Lebens. Sie verbindet die buddhistische Achtsamkeitspraxis (Einsichtsmeditation) mit dem Kappert-Training (www.tanzimprovisation.de, www.verlagfürästhetischebildung.de) und unterstützt dich in deiner Persönlichkeitsentwicklung. Du erlebst dich in einem geschützten Raum als Übung für dein Leben. In jeder Workshop-Einheit spürst du achtsam und bewusst über dein Körper-Geist-Gefühl in ein bedeutsames Lebensthema hinein. Dies ermöglicht dir Selbsterkenntnis, Selbstausdruck, Selbstheilung und Wachstum. Wunderbare Einzel-, Partner- und Gruppenübungen aus Körpersymbolik, Massage, Tanztheater, Tanzimprovisation und Bewusstseinsarbeit fließen als heilsames Gesamtkunstwerk zusammen. Wir ermutigen dich, mit liebevollem Feingefühl nach innen zu spüren und dich mutig und spielerisch in deinem Ausdruck auszuprobieren. Neues entsteht und du darfst es geschehen lassen - Körper, Geist und Seele können sich entfalten. 

Mit dem ganzheitlichen Ansatz sind die Workshops besonders geeignet für Multiplikatoren wie Pädagogen, Psychologen, Philosophen, Therapeuten, Heiler, Tänzer und Künstler. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

"Bewusste KörperPoesie ... … lässt mich den Klang meiner Seele finden, … legt sich wie warmer Balsam über meine Haut, … und verleiht meinem Geist Flügel."

"Ich fühle mich auf eine sanfte, wache und liebevolle Weise in meinem Lebensfluss unterstützt ... alles darf blühen und wachsen, auch die Stachelblumen, die Zickezackebrumm-brummfalten, der Kleinmut und die angedickten, aufgekochten Sirup- bääähhhh- Gedanken, alles darf blühen und wird dadurch ganz leicht … und dann kann ich alles, wie ein Papierbötchen einfach schwimmen lassen."

"Ich bin froh, bei dir einen sehr achtsamen, liebevollen Raum gefunden zu haben, in dem spielerische Selbsterforschung stattfinden darf. Im Schutz der Gruppe sich mit sich selbst und im Kontakt zu anderen erleben bewegt sehr viel im Inneren. Ganz besonders dankbar bin ich für das letzte KörperPoesie-Erlebnis, wo ich während der Übung mit dem Rückwärtsgehen wieder diesen besonderen RAUM erfahren durfte. Diesen RAUM, der in mir aber auch darüber hinaus IST, in dem Ruhe, Stille, Frieden, Licht, Vertrauen IST. In dem ich bemerken durfte, dass die Orientierung im Außenraum verloren gehen kann, ohne dass es irgendeine Art der Verunsicherung auslöst - es war einfach nicht relevant. Ein wunder-bares Erleben! Ein Geschenk, für das ich zutiefst dankbar bin. ♥ "

"Ich habe es als unfassbar entlastend empfunden, dass der Schwere immer etwas Leichtes folgte."

"Sowohl in Deinen Yoga-Sitzungen, als auch in Deinen Workshops "Bewusste KörperPoesie" fühle ich mich in meiner Natürlichkeit gefördert und bestätigt, so dass ich mich einfach rundum - mit mir selbst und auch mit den anderen Teilnehmern - w-o-h-l-f-ü-h-l-e - !"

"Herzlichen Dank für das tief gehende Seminar! Wie ich schon in der Abschlussrunde sagte: Ich fühle mich dadurch (auch weiterhin) "begegnend bewegt". Schade, dass es vorbei ist, aber das Leben danach war (und ist) auch irgendwie schön."

THEMENBEISPIELE BEWUSSTE KÖRPERPOESIE

Abendworkshop: Führen/Folgen & Vereinigung/Trennung
Bewusste KörperPoesie schenkt dir einen tiefen und bewegenden Einblick in deinen Tanz des Lebens: Wie bin ich? Bin ich feinfühlig genug, um mich führen zu lassen? Bin ich klar genug, um andere zu führen? Wie fühlt sich das an, wenn ich mich in das Gehen eines anderen Menschen hineinfühle und so gehe wie er oder sie? Welche Kraft führt uns zwei, wenn jeder dem anderen folgt und keiner führt? Habe ich diese höhere Führung schon einmal erlebt, wenn zwei Menschen in Verbindung gehen und sich wahrhaftig darauf einlassen nur noch zu folgen? Oder habe ich lieber die Zügel in der Hand und fällt es mir schwer auch einmal die Führung abzugeben? Fühle ich mich eingeschränkt in Verbindung mit jemand anderen, weil ich mich einschränken muss oder ist es eine Bereicherung, weil ich neue Nähe und neue Impulse bekomme? Empfinde ich das Auseinandergehen nach der Verbundenheit als willkommene Freiheit oder vermisse ich schnell die Geborgenheit? Kann ich mich von meinem Partner trennen und etwas alleine für mich machen und darauf vertrauen, dass ich danach wieder willkommen bin? In einem geschützten Raum kannst du dich spielerisch und tänzerisch ausprobieren als Übung für dein Leben! Du kannst liebevoll erkennen, wie du wirklich bist und in deinem eigenen Tempo wachsen, wenn du das möchtest.

Tagesworkshop: Die Versöhnung zwischen Machen und Geschehen lassen
Unser Alltag wird von uns oft als stressig empfunden, weil wir im angespannten Autopiloten des Machens, des Wollens und der Kontrolle die Komponente des Geschehen lassens, des Zulassens, des weichen Nachgebens nicht integriert haben. Um polyrhythmisch zu tanzen, d. h. die Arme haben einen anderen Rhythmus, eine andere Bewegungsqualtiät, als die Beine, muss eine Versöhnung von Machen und Geschehen lassen in mir selbst stattfinden. Meine persönlichen Bewegungsklischees, mein kleines Privatgefängnis, das im Autopilot meinen Tanzstil und meine Alltagsbewegungen prägt, kann sich auflösen. Wunderbare Übungen aus Buddhayoga, Tanz, Massage und Bewusstseinsarbeit verbinden sich zu einem heilsamen Gesamtkunstwerk. Keine tänzerischen Vorkenntnisse notwendig. Du bist herzlich willkommen!

Abendworkshop: PRÄSENZ IN DER BEGEGNUNG MIT MIR UND MIT ANDEREN
Spüre ich meinen Körper, meine Muskeln, meine Gelenke, meine innere Anspannung oder laufe ich meist im Autopiloten? Spüre ich, ob ich bei Begegnungen mit anderen entspannt oder angespannt bin … wenn ich ihnen auf die Füße schaue …. oder in die Augen? Wie fühle ich mich, wenn ich jemanden begrüße, dieser mich aber nicht zurück grüßt? Macht mich das ärgerlich oder traurig oder nehme ich es nicht persönlich, weil ich vermute, dass andere mich nicht gesehen hat. Erinnere ich mich an frühere schmerzhafte Erfahrungen? Habe ich schon einmal mit geschlossenen Augen zur Musik getanzt, während ein Schutzengel darauf aufpasst, dass mir nichts geschieht? Kenne ich das Gefühl, mich wohlzufühlen in meinem Körper? Kenne ich das Gefühl mit meinem Leben und meinem Gegenüber im Fluss zu sein?

Tagesworkshop: UMGANG MIT STÖRUNGEN ALS LEBENSKUNST
Wie bin ich: Bin ich eher impulsiv und teile ich meiner Umwelt unverblümt und sofort mit, wenn eine Störung ärgerlicherweise meinen Lebensplan durchkreuzt hat? Oder fühle ich mich stets verbunden mit den Anderen und nehme sogar mehr Rücksicht auf andere als auf mich selbst? Mache ich schnell die Schotten dicht, wenn ich mich gestört fühle und ziehe mich in mich selbst zurück? Fühle ich mich eher fremdbestimmt oder eher selbstbestimmt? Bin ich im Autopiloten eher nachgiebig oder eher widerspenstig? Kenne ich das Gefühl elegant und flexibel mit Störungen umzugehen? Habe ich ein sicheres inneres Gefühl für das rechte Timing: Hier kann ich leichten Herzens nachgeben und dort kann ich kraftvoll dagegen gehen? In ausgewählten Tanztheater-Szenarien kannst du dich von alten Klischees befreien und Neues ausprobieren. Eine geführte Reise in deine inneren Räume unterstützt dich, das Erlebte heilsam in dein Unterbewusstsein einzubetten.

Tagesworkshop Raum, Form, Klarheit und Timing
Raum, Form, Klarheit und Timing als Übung für dein Leben: Bin ich präsent und spüre ich meinen Körper oder bewege ich mich im Autopiloten und bin in Gedanken schon woanders? Bin ich eher schnell oder langsam? Gehe ich lieber auf klaren Linien oder schlängele ich mich lieber durch mein Leben? Bin ich eher direkt oder indirekt? Bin ich eher eigensinnig oder angepasst? Bin ich mehr bei mir oder mehr bei den anderen? Kann ich mich gut anpassen oder fühle ich mich schnell eingeschränkt in meiner Freiheit? Drücke ich mich gerne aus und zeige mich so wie ich bin oder halte ich mich lieber zurück um mich vor negativen Bewertungen der anderen zu schützen? Bin ich zur rechten Zeit am rechten Ort und tue das Richtige? Empfinde ich meine eigenen Grenzen als Bereicherung oder als Einschränkung? Oder fällt mir oft erst hinterher was Besseres ein? In tänzerischen und spielerischen Übungen begegnest du dir selbst und anderen in einem liebevollen und geschützten Raum. Über das Element der "Produktiven Verunsicherung" hast du die Freiheit, dich in ganz neuen Situationen auszuprobieren und kannst entscheiden: Ist das eine Bereicherung für mich oder kann ich darauf gut und gerne verzichten? In dieser wohlwollenden Freiheit wird Selbstheilung und Wachstum möglich.

THEMENREIHE: MEINE GESICHTER VON MUT
„Wagemutig erlaube ich mir, alles in mir zu spüren und auszudrücken: Meine Sanftmut und meinen Unmut, meinen Leichtmut und meine Schwermut, meine Gleichmut und meinen Wankelmut, meine Demut und meinen Hochmut. Ich möchte mich in meiner Komfortzone ausruhen und dann mutig etwas Neues ausprobieren. Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann!"

Meine Gesichter von Mut: MEINE SANFTMUT UND MEIN UNMUT

„Ich möchte meine Sanftmut und meinen Unmut spielerisch und tänzerisch erspüren und ausdrücken. Ich möchte, dass fürsorglich, sanft und liebevoll mit mir umgegangen wird. Ich möchte auch mal missmutig sein dürfen und trotzdem liebgehabt werden. Ich möchte unmissverständlich Grenzen setzen. Ich möchte meinem Unmut Luft machen. Ich möchte sanfte, langsame, fließende und auch unmutige, schnelle, impulsive Bewegungen ausprobieren. Ich möchte achtsam nachspüren, wie sich diese unterschiedlichen Bewegungen und Inszenierungen auf meine Körperempfindungen auswirken. Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann.“

Meine Gesichter von Mut: MEIN LEICHTMUT UND MEINE SCHWERMUT
„Was fühle ich in meiner Schwermut und in meinem Leichtmut? Kann ich Kraft aus meiner Schwermut schöpfen, wenn ich mich der Schwere entspannt hingebe? Wie fühlt sich das an, wenn ich mich von einer schweren Last befreie, die ich mein Leben lang getragen habe? Wie erlebe ich den Wechsel von meiner Schwere in meine Leichtigkeit und wieder zurück? Wie fühle ich mich, wenn ich leicht, frei und unabhängig durch mein Leben tanze? Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann!“ Der Weisheitslehrer Thich Nhat Than sagt: "Ohne Schlamm kein Lotos." Entdecke die Gaben und die Herausforderungen von Schlamm und Lotos, von Schwere und Leichtigkeit.

Meine Gesichter von Mut: MEINE GLEICHMUT UND MEIN WANKELMUT
„Ich möchte anmutige, fließende, zentrierte Bewegungen genauso wie mutwillige, willkürliche, exzentrische Bewegungen spielerisch und tänzerisch ausprobieren. Ich möchte über mein Atem-Körper-Spüren immer wieder in meine Mitte zurückkehren und mir erlauben, mich zu entspannen. Ich möchte mich in einer Kippsituation vertrauensvoll an jemanden anlehnen. Ich möchte in die feineren Empfindungen in meinem Körper und in die unterschiedlichen Stimmungen in meinem Geist genauer hineinspüren. Ich möchte mit der Balance zwischen Machen und Geschehen lassen herumspielen. Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann!"

Meine Gesichter von Mut: MEINE DEMUT UND MEIN HOCHMUT
„Ich möchte würdevoll auftreten ohne hochmütig zu sein. Ich möchte Willenskraft und Durchhaltevermögen entwickeln, ohne mich und andere zu verletzen. Ich möchte klar, fest und bestimmt meine innere Stärke entfalten ohne eng, starr und blockiert zu sein. Ich möchte weich, flexibel und offen bleiben, ohne von meinen Gefühlen oder von anderen überwältigt zu werden. Ich möchte mich in Demut dem Fluss des Lebens hingeben, ohne mich gedemütigt zu fühlen. Ich möchte körperlich, spielerisch und tänzerisch meine Balance zwischen Machen und Geschehen lassen erleben. Ich möchte all meine Gesichter kennenlernen, damit ich meine Seele lieben kann! "

Abendworkshop: WURZELN UND FLÜGEL in mir selbst wachsen lassen.
„Ich möchte meine Verbundenheit mit mir selbst und mit der Erde spüren. Ich möchte mich aktiv bewegen und auch passiv bewegt werden, so dass sich mein unterer Wurzelraum und mein oberer Flügelraum öffnen kann. Ich möchte meine Bodenhaftung festigen indem ich in einem spielerischen Miteinander meine Standfestigkeit testen lasse. Ich möchte spüren, wie sich das anfühlt, wenn ich über Ziehen und Drücken die Standfestigkeit meines Partners so liebevoll stärke, dass wir in einem harmonischen Miteinander und in Balance bleiben. Ich möchte Struktur und Rhythmus in meinen Beinen spüren, während meine Arme sich frei und fließend bewegen im Tanz, so dass ich meine Wurzeln und meine Flügel gleichzeitig spüre. Ich möchte mich ausgehend von meinen Wurzeln kriechend, krabbelnd, aufrichtend, schlendernd, hüpfend, majestätisch schreitend und tanzend zu meinen Flügeln hin erheben. Ich möchte die Zeit haben zu reflektieren, was ich gerade spüre und was ich erlebt habe … ob ich es kenne aus meinem Leben oder ob es neu für mich ist … ob das Erlebte eine Bereicherung für mich ist oder ob ich darauf gut und gerne verzichten kann."

Tagesworkshop: WURZELN UND FLÜGEL in Verbindung mit anderen wachsen lassen.
"Ich möchte mich aktiv bewegen und auch passiv bewegt werden, so dass sich mein unterer Wurzelraum und mein oberer Flügelraum öffnen kann. Ich möchte meine Wurzelkraft und meine Flexibilität stärken, indem ich in einem spielerischen Miteinander den Umgang mit Störungen in meinen gewählten Weg integriere. Ich möchte Struktur und Rhythmus des Lebens in meinen Beinen spüren, während meine Arme sich frei und leicht bewegen im Tanz, so dass ich meine Wurzeln und meine Flügel gleichzeitig spüre. Ich möchte mich ausgehend von meinen Wurzeln kriechend, krabbelnd, aufrichtend, schlendernd, hüpfend, majestätisch schreitend und tanzend zu meinen Flügeln hin erheben. Ich möchte erleben, wie Verbundenheit und Nähe - sowohl mit mir als auch in der Begegnung mit meinem Gegenüber - mich nährt. Wenn ich aufgetankt habe, möchte ich mich hoch aufrichten, Weite in meinem Herzen spüren, meine Arme ausbreiten und frohgemut und frei in die Welt hinaus tanzen. Ich möchte fliegen und mich gleichzeitig getragen fühlen. Ich möchte wegfliegen, etwas von der Welt sehen und mich bei der Heimkehr willkommen fühlen. Ich möchte die Zeit haben zu reflektieren, was ich gerade spüre und was ich erlebt habe und ob das Erlebte eine Bereicherung für mich ist oder nicht.“